Falls du nur die Zahlen suchst: Eine Restaurant-Website liegt als schlanker Onepager bei 500 bis 1.000 €, als größere Seite mit digitaler Speisekarte, Galerie und lokalem SEO bei 1.500 bis 3.500 €. Die Details stehen im Abschnitt Kosten, alle Bausteine für Gastro-Projekte auf meiner Seite Webdesign für Gastronomie. Für alle anderen fängt die Geschichte beim Betrieb an.
Das Projekt: die FC-Kluftern-Gaststätte
2024 hat meine Familie das Vereinsheim des FC Kluftern übernommen und führt es seitdem als Restaurant. Die Karte ist ungewöhnlich: schwäbischer Zwiebelrostbraten neben Schisch Taouk, gekocht von Chefkoch Rabe, gelernt in Damaskus und verfeinert im Europa-Park. Syrisch und schwäbisch auf einer Karte, in einem Vereinsheim am Bodensee. Genau diese Mischung war online das Problem.
Denn ein Vereinsheim hat ein Image-Thema: Wer den Namen hört, denkt an Bratwurst nach dem Anpfiff, nicht an ein Restaurant, in das man freitagabends essen geht. Die Website hatte deshalb einen klaren Auftrag: zeigen, dass hier ein echtes Restaurant mit eigener Handschrift kocht. Wer fc-kluftern-gaststaette.de öffnet, soll in fünf Sekunden verstehen: hier gibt es richtige Küche, so sieht sie aus, jetzt geöffnet, hier reservierst du.
Was die Website können musste
Vor dem Design stand eine ehrliche Liste. Nicht was technisch möglich ist, sondern was ein Gast wirklich wissen will, bevor er kommt:
- Habt ihr gerade offen? Die häufigste Frage überhaupt. Ein Vereinsheim hat keine Stadtlokal-Öffnungszeiten, an Spieltagen läuft es anders. Falsche Erwartungen kosten Vertrauen.
- Was gibt es zu essen und was kostet es? Die Karte entscheidet, ob jemand kommt. Sie muss am Handy lesbar sein, nicht als Mini-PDF zum Zoomen.
- Wie reserviere ich einen Tisch? Ohne Suchen, ohne Formular-Marathon, idealerweise mit einem Daumen.
- Sieht es dort gut aus? Stimmung, Terrasse, Teller. Echte Fotos, keine Stockbilder.
- Findet mich Google? Wer „Restaurant Kluftern" oder „Essen Friedrichshafen" sucht, soll den Betrieb im Local Pack und auf Maps finden.
Auffällig ist, was nicht auf der Liste steht: kein Blog, kein Newsletter, kein Online-Shop, keine App. Ein Restaurant braucht online genau die Antworten, die ein hungriger Mensch um 17:30 Uhr auf dem Sofa sucht. Alles andere ist Deko.
Drei Entscheidungen, die den Unterschied machen
1. Anruf-Knopf statt Reservierungsformular
Die vielleicht wichtigste Entscheidung klingt banal: Es gibt keinen Reservierungs-Assistenten mit Kalender und Bestätigungs-Mail, sondern einen großen Knopf, der direkt die Telefonnummer wählt. Click-to-Call, oben im sichtbaren Bereich, vom ersten Moment an erreichbar.
Warum? Weil das zur Realität des Betriebs passt. Reservierungen laufen dort übers Telefon, das Team klärt Gruppengröße, Terrasse oder Spieltag direkt im Gespräch. Ein Online-Kalender, den in der Küche niemand pflegt, wäre ein Versprechen, das die Website nicht halten kann. Die Regel dahinter gilt für jedes Restaurant: Die Website muss zum gelebten Ablauf passen, nicht umgekehrt. Wer viele kleine Reservierungen hat und das Telefon entlasten will, für den ist eine echte Online-Reservierung der richtige Weg, etwa über rabouz-termin. Aber das entscheidet der Ablauf im Betrieb, nicht der Webdesigner.
2. Live-Öffnungsstatus statt starrer Zeiten-Tabelle
Die Seite zeigt nicht nur die Öffnungszeiten, sie zeigt eine Status-Leiste, die live anzeigt, ob gerade geöffnet ist und wann es weitergeht. Das klingt nach einem Detail, ändert aber das Verhalten: Der Gast muss nicht rechnen, welcher Wochentag heute ist und ob 21:15 Uhr noch reicht. Die Seite beantwortet es direkt.
Für einen Betrieb mit unregelmäßigen Zeiten, wie es Vereinsheime, Ausflugslokale und Saisonbetriebe am Bodensee oft sind, ist das der Unterschied zwischen einem Anruf und einem Gast, der es woanders versucht.
3. Digitale Speisekarte plus PDF nur da, wo es Sinn ergibt
Die Hauptkarte steht als echte, digitale Speisekarte auf der Seite: am Handy lesbar, von Google indexierbar, ohne Zoomen und Wischen. Die wechselnde Mittagskarte dagegen läuft als PDF, weil sie sich wöchentlich ändert und das Team sie so am schnellsten austauschen kann.
Das ist die pragmatische Mitte zwischen zwei Extremen: Nur-PDF ist für Gäste und Google die schlechteste Lösung, alles handgepflegt ist für ein Restaurant-Team im Alltag unrealistisch. Die Grenze verläuft da, wo sich Inhalte oft ändern.
Was es dem Restaurant bringt
Zuerst die Einordnung, damit hier nichts schiefes hängen bleibt: Die 4,9 Sterne bei über 150 Google-Bewertungen hat sich die Küche verdient, nicht die Website. Kein Webdesign der Welt ersetzt gutes Essen und freundlichen Service. Was die Website tut, ist etwas anderes: Sie macht diese Qualität sichtbar, bevor jemand zum ersten Mal da war.
Konkret heißt das: Der Betrieb ist im Local Pack sichtbar, wenn in der Umgebung nach einem Restaurant gesucht wird, weil Website und Google-Unternehmensprofil sauber zusammenspielen und Adresse, Zeiten und Küche strukturiert übergeben. Und die Anrufe, die kommen, sind gezielter: Wer anruft, hat Karte, Öffnungszeiten und Live-Status schon gesehen und fragt nicht mehr „habt ihr offen und was gibt es bei euch", sondern reserviert direkt. Das entlastet genau die Minuten, in denen in der Küche und am Tresen am meisten los ist.
Die Bewertungen verdient der Betrieb. Die Website sorgt dafür, dass man sie findet, bevor man je da war.
Was dein Restaurant daraus mitnimmt
Jeder Betrieb ist anders, aber die Muster aus diesem Projekt lassen sich übertragen. Wenn du eine Restaurant-Website planst oder deine bestehende ehrlich prüfen willst, sind das die Punkte:
- Beantworte die 17:30-Uhr-Fragen zuerst. Offen? Was gibt es? Was kostet es? Wie reserviere ich? Alles andere kommt danach.
- Reservierung so, wie dein Team wirklich arbeitet. Telefon gelebt? Dann Click-to-Call groß und oben. Online-Kalender nur, wenn ihn jemand pflegt.
- Öffnungszeiten, die mitdenken. Ein Live-Status schlägt jede Tabelle, besonders bei unregelmäßigen Zeiten.
- Speisekarte als Webseite, PDF nur für Wechselndes. Google und Gäste lesen beide keine Mini-PDFs gern.
- Eigene Fotos statt Stock. Dein Laden, deine Teller, deine Terrasse. Eigene Fotos sind bei Gastro kein Nice-to-have, sie sind das Argument.
- Website und Google-Profil als Paar denken. Die Seite stützt das Profil, das Profil bringt die Sichtbarkeit, die Bewertungen bringen das Vertrauen. Branchenzahlen und Praxishilfen dazu findest du auch beim DEHOGA Baden-Württemberg.
Was eine Restaurant-Website kostet
Zum Schluss die Zahlen, ehrlich und ohne Sternchen, dieselben wie auf meiner Preisseite:
Eine Seite, sauber und schnell: Karte, Öffnungszeiten, Anruf-Knopf, Anfahrt, ein paar echte Fotos. Für Cafés, Imbisse und kleine Lokale, die gefunden werden wollen, ohne Baukasten-Look.
Mehrere Bereiche: digitale Speisekarte, Galerie, Live-Öffnungsstatus, Veranstaltungen, lokales SEO von Anfang an. Die Größe, in der die FC-Kluftern-Gaststätte liegt und in der die meisten Restaurants landen.
Dazu kommen laufende Kosten von 60 bis 120 € Hosting im Jahr, die Domain ist meist enthalten. Eine Online-Reservierung über rabouz-termin kostet optional 29 € im Monat, pauschal und ohne Provision pro Reservierung. Was den Preis innerhalb der Spanne bewegt: wie viele Bereiche die Seite hat, ob Extras wie Gutscheine oder Mehrsprachigkeit dazukommen, und wie viel du selbst an Texten und Fotos mitbringst.
Zum Schluss
Eine gute Restaurant-Website ist kein Design-Wettbewerb. Sie beantwortet die Fragen eines hungrigen Menschen in Sekunden, passt zum gelebten Ablauf im Betrieb und übergibt sauber an Google. Genau das leistet die Seite der FC-Kluftern-Gaststätte, und genau daran kannst du jede Restaurant-Website messen, auch deine.
Wenn du wissen willst, wie das für deinen Betrieb aussieht: Schreib mir in zwei Sätzen, was für ein Lokal du hast und was dich gerade am meisten stört. Du bekommst eine ehrliche Einschätzung und ein Angebot zum Festpreis. Mehr zu den Bausteinen für Gastro-Projekte steht auf Webdesign für Gastronomie, das Projekt selbst findest du in meinem Portfolio.
Häufige Fragen
Was kostet eine Restaurant-Website?
Ein schlanker Onepager mit Karte, Öffnungszeiten und Anruf-Knopf liegt bei 500 bis 1.000 €. Eine größere Restaurant-Website mit digitaler Speisekarte, Galerie, Live-Öffnungsstatus und lokalem SEO liegt meist zwischen 1.500 und 3.500 €, dazu 60 bis 120 € Hosting im Jahr. Die gleichen Preise findest du auf der Seite Preise.
Brauche ich eine Online-Reservierung oder reicht das Telefon?
Das entscheidet dein Ablauf, nicht die Technik. Läuft die Reservierung bei euch übers Telefon, weil das Team Rückfragen direkt klärt, ist ein großer Anruf-Knopf die ehrlichere Lösung. Wer viele kleine Reservierungen hat und das Telefon entlasten will, ergänzt eine Online-Reservierung, zum Beispiel über rabouz-termin für 29 € im Monat ohne Provision.
Reicht eine PDF-Speisekarte auf der Website?
Als einziger Weg nicht. PDFs sind am Handy mühsam und Google liest sie schlecht. Die Hauptkarte gehört als digitale Speisekarte direkt auf die Seite, gut lesbar am Handy. Ein PDF ergänzt das sinnvoll für Inhalte, die sich oft ändern, etwa die wöchentliche Mittagskarte.
Wie kommt mein Restaurant in Google Maps nach oben?
Drei Hebel zählen am meisten: ein vollständig gepflegtes Google-Unternehmensprofil, kontinuierlich echte Bewertungen von Gästen und eine Website, die Adresse, Öffnungszeiten und Küche strukturiert übergibt. Wie das Ranking auf der Karte genau funktioniert, steht im Beitrag Google-Maps-Ranking verbessern.
Dein Restaurant besser online zeigen? Schreib kurz.
Sag mir in zwei Sätzen, was für ein Lokal du hast und was dich online gerade stört. Du bekommst innerhalb von 24 Stunden eine ehrliche Einschätzung und ein Angebot zum Festpreis. Ohne Pitch, ohne Verpflichtung, direkt mit mir.
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