Makler-Website mit Bewertungs-Anfrage, ehrliche Tipps vom Webdesigner am Bodensee
Makler-Website, die Bewertungs-Anfragen bringt statt nur Objekte zu zeigen, erklärt von Rabouz Studio aus Friedrichshafen.

Die kurze Version vorweg: Objekte zu zeigen ist Pflicht, aber kein Wettbewerbsvorteil, weil das jedes Portal besser kann. Der Vorteil entsteht da, wo deine Seite die Verkäufer abholt, bevor sie überhaupt einen Makler ausgewählt haben. Das tut sie über eine Bewertungs-Anfrage. Wie das genau funktioniert und worauf du sonst achten solltest, steht hier. Wer das Thema komplett für sein Geschäft durchdenken will, findet alles dazu auf meiner Seite Webdesign für Makler.

Maklergeschäft ist ein Vertrauensgeschäft

Fang bei dem an, was dein Geschäft eigentlich ist. Ein Verkäufer gibt dir die größte Anschaffung seines Lebens in die Hand, oft das, woran zwanzig Jahre Erinnerungen und ein großer Teil seines Vermögens hängen. Bevor er das tut, muss er dir vertrauen. Und Vertrauen entsteht nicht über eine schicke Objektliste, sondern darüber, dass er sieht, wer du bist und dass andere dir vor ihm schon vertraut haben.

Genau hier scheitern die meisten Makler-Seiten. Sie zeigen Häuser, aber keinen Menschen. Der Verkäufer googelt dich, bevor er anruft, das macht heute fast jeder. Findet er nur eine anonyme Objektliste, hat er keinen Grund, gerade dich zu wählen. Findet er dein Gesicht, deine Geschichte und ein paar verkaufte Objekte, hat er einen. Deine Website muss also zuerst eine Frage beantworten: Warum sollte ich gerade diesem Makler mein Haus anvertrauen?

Die Bewertungs-Anfrage als Leadmagnet

Das ist der wichtigste Hebel und der Teil, den die meisten Makler-Seiten komplett auslassen. Überleg, in welcher Reihenfolge ein Verkäufer denkt. Sein erster Gedanke ist nie „ich brauche einen Makler". Sein erster Gedanke ist „was ist mein Haus eigentlich wert?". Erst aus dieser Frage wird später ein Mandat. Wenn deine Seite genau diese erste Frage beantwortet, bist du im Kopf des Verkäufers, lange bevor die Konkurrenz überhaupt auftaucht.

Praktisch heißt das: ein gut sichtbares Formular im Stil von „Was ist meine Immobilie wert". Der Verkäufer gibt ein paar Eckdaten ein, dazu seine Kontaktdaten, und bekommt dafür eine erste Einschätzung von dir. Die Bewertung selbst ist nur der Anlass. Der eigentliche Gewinn ist, dass aus einem anonymen Besucher ein echter Verkäufer-Kontakt wird, mit dem du ins Gespräch kommst.

Ein paar Dinge entscheiden, ob das funktioniert. Das Formular gehört nach oben, nicht ans Seitenende. Frag nur, was du wirklich brauchst, jedes zusätzliche Feld kostet dich Anfragen. Und gib eine echte Einschätzung von dir zurück, keine automatische Zahl, die der Verkäufer auch bei einem Portal bekommt. Der Anruf danach ist dein eigentliches Werkzeug, nicht die Zahl.

Du willst so einen Bewertungs-Leadmagnet auf deiner Seite? Schreib mir in zwei Sätzen, was du machst, ich melde mich mit einer ehrlichen Einschätzung.
Kurz anfragen

Objekte sauber zeigen, auch von ImmoScout

Damit kein Missverständnis aufkommt: Objekte gehören natürlich trotzdem auf die Seite. Sie sind dein Beweis, dass du aktiv bist und Häuser in deiner Lage tatsächlich verkaufst. Nur sind sie nicht der Hebel für Anfragen, sondern der Beleg für Glaubwürdigkeit. Deshalb sollten sie sauber aussehen, mit guten Bildern, klaren Eckdaten und einem direkten Kontaktweg, nicht als lieblose Liste.

Die häufigste Sorge dabei ist die Pflege. Wer will schon jedes Objekt zweimal einpflegen, einmal bei ImmoScout und einmal auf der eigenen Seite? Musst du auch nicht. Bei wenigen Objekten pflegt man sie direkt auf der Seite ein. Hast du viele und arbeitest schon mit ImmoScout24, ImmoWelt oder einer Maklersoftware, lässt sich das per Schnittstelle anbinden, sodass deine Angebote automatisch auch auf deiner eigenen Seite erscheinen. Du pflegst an einer Stelle, deine Website bleibt aktuell.

Gesicht und Referenzen zeigen

Weil das Geschäft Vertrauen verkauft, ist der Teil über dich kein nettes Beiwerk, sondern Kerngeschäft. Ein echtes Foto von dir, kein Stockbild. Ein paar Sätze, wer du bist, wie lange du dabei bist und für welche Lagen du stehst. Verkaufte Objekte als Referenz, gern mit einem Satz dazu, was du erreicht hast. Wenn du Bewertungen von Verkäufern hast, gehören die sichtbar auf die Seite, denn nichts überzeugt einen unsicheren Verkäufer mehr als ein anderer, der den Schritt schon gegangen ist.

Das wirkt unspektakulär, ist aber genau der Unterschied zwischen austauschbar und gebucht. Der Verkäufer entscheidet sich am Ende nicht für die schönste Website, sondern für den Menschen, dem er am ehesten zutraut, sein Haus gut zu verkaufen.

Wie du dich von den Portalen abhebst

„Meine Objekte stehen doch schon auf ImmoScout, wozu dann eine eigene Seite?" Diese Frage höre ich oft, und sie ist berechtigt. Die Antwort: Auf dem Portal stehst du neben hundert anderen Maklern, austauschbar, und der Verkäufer baut keine Beziehung zu dir auf. Das Portal sammelt die Anfrage ein, nicht du. Und für jede Bewertungs-Anfrage zahlst du oder gibst einen Teil ab.

Deine eigene Seite dreht das um. Sie zeigt dein Gesicht, deine Vita, deine verkauften Objekte und warum man dir die größte Anschaffung des Lebens anvertrauen kann. Verkäufer, die dich googeln, landen hier und nicht bei der Konkurrenz. Und die Bewertungs-Anfrage gehört dir, nicht dem Portal. Das Portal ist Reichweite, deine Seite ist Beziehung. Du brauchst beides, aber nur eins davon gehört wirklich dir.

Das Portal sammelt die Anfrage ein. Deine eigene Seite sorgt dafür, dass sie bei dir landet.

DSGVO bei Anfragen und Objektdaten

Sobald über deine Seite eine Bewertungs-Anfrage läuft, laufen persönliche Daten und eine Adresse über das Formular. Das ist heikler als ein simples Kontaktformular, also gehört es sauber gelöst. Nicht aus Angst vor Abmahnungen allein, sondern weil ein Verkäufer, der dir seine Daten anvertraut, ein erstes Zeichen von Vertrauen gibt, das du nicht verspielen solltest.

Konkret heißt das: Schriften, Karten und Tools datensparsam einbinden, das Formular absichern, die nötige Einwilligung mitdenken und eine saubere, zum Geschäft passende Datenschutzerklärung mitliefern. Das klingt nach Aufwand, ist aber Routine, wenn man es von Anfang an mitbaut. Teuer wird es nur, wenn man es nachträglich reparieren muss.

Was eine Makler-Website kostet

Jetzt zu den Zahlen, ehrlich und ohne Sternchen. Grob gibt es drei Größenordnungen, je nachdem, wie viel deine Seite leisten soll.

Onepager 500 bis 1.000 €

Eine Seite, sauber gebaut, mobil, schnell. Dein Profil, ein paar Referenzen, ein Kontaktformular. Ein seriöser erster Auftritt für Makler, die online gefunden werden und glaubwürdig wirken wollen, ohne große Objektverwaltung.

Wer vor allem die Bewertungs-Anfrage in den Vordergrund stellen will, fährt oft mit einer fokussierten Landing Page für 800 bis 2.200 € am schnellsten, eine einzige Seite, die auf genau eine Aktion zugeschnitten ist: das Bewertungsformular. Was den Preis innerhalb der Spannen bewegt, sind vor allem die Zahl der Bereiche, ob eine Portal-Schnittstelle dazukommt und wie viel Inhalt, also Fotos, Texte und Referenzen, du selbst lieferst. Dieselben Preise findest du transparent auf meiner Seite Preise.

Dazu kommen laufende Kosten, an die im ersten Moment niemand denkt. Hosting liegt bei 5 bis 10 € im Monat, also 60 bis 120 € im Jahr, die Domain ist dabei meist enthalten. Du verkaufst Immobilien im sechs- bis siebenstelligen Bereich. Gemessen an einer einzigen zusätzlichen Provision relativiert sich der Preis einer Website schnell, wenn sie dir die richtigen Verkäufer bringt.

Zum Schluss

Eine Makler-Website, die nur Objekte zeigt, ist ein Schaufenster, an dem die Verkäufer vorbeigehen. Eine, die Anfragen bringt, holt den Verkäufer bei seiner ersten Frage ab, was sein Haus wert ist, zeigt dein Gesicht und deine Referenzen und macht aus Besuchern echte Kontakte, die dir gehören. Objekte und Portale bleiben Teil davon, aber sie sind die Stütze, nicht der Hebel.

Wenn du gerade überlegst, ob sich das für dich lohnt: Schreib mir in zwei Sätzen, was du machst und was die Seite leisten soll, ob Bewertungs-Anfragen, Objekte oder beides. Du bekommst eine ehrliche Einschätzung und ein Angebot zum Festpreis. Ohne Pitch, ohne Verpflichtung.

Häufige Fragen

Was bringt mehr, Objekte zeigen oder Bewertungs-Anfragen sammeln?

Beides hat seinen Platz, aber der Hebel liegt bei der Bewertungs-Anfrage. Objekte zeigt jedes Portal, und wer schon ein konkretes Objekt sucht, ist Käufer. Dein Geschäft lebt aber vom Verkäufer, der dir das Mandat gibt. Sein erster Schritt ist die Frage, was die Immobilie wert ist. Ein Leadmagnet im Stil von „Was ist meine Immobilie wert" holt genau diese Verkäufer ab. Wie ich das aufbaue, steht auf der Seite Webdesign für Makler.

Wie funktioniert die Bewertungs-Anfrage als Leadmagnet?

Du platzierst gut sichtbar ein Formular, das fragt, was die Immobilie wert ist. Der Verkäufer gibt ein paar Eckdaten und seine Kontaktdaten an und bekommt dafür eine erste Einschätzung von dir. Die Bewertung ist der Anlass, der eigentliche Gewinn ist der Kontakt. Statt eine kostenlose Zahl auszuspucken, kommst du mit dem Verkäufer ins Gespräch. So wird aus einem Besucher ein Verkäufer-Kontakt, der dir gehört und nicht dem Portal.

Kann ich meine Objekte und Exposés auch von ImmoScout auf meiner Seite zeigen?

Ja. Bei wenigen Objekten pflegt man sie direkt auf der Seite ein, mit Bildern, Eckdaten und Kontakt. Hast du viele Objekte und arbeitest schon mit ImmoScout24, ImmoWelt oder einer Maklersoftware, lässt sich das per Schnittstelle anbinden, sodass deine Angebote automatisch auch auf deiner eigenen Seite erscheinen. Du pflegst nur an einer Stelle, und deine Website bleibt aktuell.

Wie ist das mit der DSGVO bei Bewertungs-Anfragen und Objektdaten?

Über das Bewertungsformular laufen persönliche Daten und eine Adresse, also gehört das sauber gelöst. Schriften, Karten und Tools werden datensparsam eingebunden, das Formular wird abgesichert, die nötige Einwilligung wird mitgedacht und eine passende Datenschutzerklärung gehört dazu. So bist du auf der sicheren Seite, wenn dir jemand seine Immobilie und seine Kontaktdaten anvertraut.

Deine Makler-Website? Schreib kurz.

Sag mir in zwei Sätzen, was du machst und was die Seite leisten soll, ob Bewertungs-Anfragen, Objekte oder beides. Du bekommst innerhalb von 24 Stunden eine ehrliche Einschätzung und ein Angebot zum Festpreis. Ohne Pitch, ohne Verpflichtung, direkt mit mir.

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