Die kurze Version vorweg: Eine Fitness- oder Yoga-Website lebt von zwei Dingen, einem Kursplan, der wirklich stimmt, und einer Buchung, die ein Interessent in dreißig Sekunden durchhat. Alles andere ist nett, aber zweitrangig. Ein Onepager mit Kursplan, Tarifen und Buchung liegt bei 500 bis 1.000 Euro, eine ausgebaute Studio-Website bei 1.500 bis 3.500 Euro. Wenn du nur die Zahlen suchst, springst du direkt zum Abschnitt Kosten. Wie ich das im Detail baue, steht auf meiner Seite Webdesign für Fitness und Yoga.
Der Kursplan, immer aktuell und selbst pflegbar
Der Kursplan ist die meistbesuchte Seite eines Studios, mit Abstand. Wer überlegt vorbeizukommen, schaut zuerst dort: Wann ist Vinyasa, wann der Kraftkurs, passt der Dienstagabend. Und genau hier scheitern die meisten Studio-Seiten. Der Plan steht als PDF aus dem letzten Quartal drin, oder als Bild, das jemand mal in Canva gebaut hat und seitdem nicht mehr findet. Sobald sich eine Zeit ändert oder ein Trainer ausfällt, ist die Seite falsch. Und eine falsche Information ist schlimmer als gar keine, weil jemand umsonst kommt und einmal umsonst kommt reicht, um nicht wiederzukommen.
Deshalb baue ich den Kursplan so, dass du ihn selbst änderst, ohne mich anzurufen und ohne Technikwissen. Kurs verschieben, Vertretung eintragen, eine Sommerpause einbauen, das machst du in zwei Minuten über ein einfaches Redaktionssystem. Eine kurze Einweisung gehört dazu, danach läuft es. Wichtig ist nur eins: Sorge dafür, dass mindestens zwei Leute im Studio den Plan pflegen können. Hängt es an einer einzigen Person, steht die Seite still, sobald die im Urlaub ist.
Faustregel: Wenn du eine Kurszeit am Telefon ändern kannst, sollte deine Website es genauso leicht können. Sonst veraltet sie schneller, als du nachschaust.
Probetraining und Kurse online buchen lassen
Der zweite kritische Punkt: Wer Lust auf ein Probetraining hat, hat sie oft abends auf dem Sofa, nicht zu deinen Öffnungszeiten. Wenn die einzige Möglichkeit ein Anruf am nächsten Morgen ist, ist die Hälfte dieser Leute bis dahin schon wieder im Alltag verschwunden oder bei dem Studio, dessen Seite einen Button hatte.
Deshalb gehört auf eine Studio-Seite eine echte Online-Buchung. Interessent wählt einen freien Termin für ein Probetraining oder einen Schnupperkurs, trägt sich ein, fertig. Die Anfrage landet sauber bei dir. Ich binde dafür rabouz-termin ein, mein eigenes Buchungssystem, und der entscheidende Unterschied zu vielen großen Portalen ist: Es kostet dich keine Provision pro Anmeldung. Bei Plattformen, die pro Buchung oder pro vermitteltem Mitglied kassieren, zahlst du am Ende für jeden Neukunden mit, auch für die, die dich sowieso gefunden hätten. Über deine eigene Seite gehört die Anmeldung dir.
Du musst nicht alles auf einmal buchbar machen. Für viele Studios reicht zum Start das Probetraining und ein, zwei besondere Kurse oder Workshops. Den vollen Mitgliederbetrieb mit Bezahlung kannst du später dazunehmen, wenn du merkst, dass es sich lohnt.
Tarife und Mitgliedschaft klar zeigen
Eine Frage, die mir Studios oft stellen: Sollen die Preise auf die Seite oder lieber nicht, damit man erst ins Gespräch kommt? Meine ehrliche Antwort: in den allermeisten Fällen ja. Wer Preise versteckt, verliert genau die Interessenten, die sich nicht trauen zu fragen, und das sind mehr, als du denkst. Ein verstecktes Tarifmodell wirkt außerdem so, als hätte man etwas zu verbergen.
Besser ist eine klare, ehrliche Darstellung. Zeig die zwei bis vier wichtigsten Tarife nebeneinander, mit dem, was drin ist: Monatlich kündbar oder Jahresvertrag, wie viele Kurse pro Woche, ob Sauna oder Geräte dazugehören. Wenn ein Tarif einen Haken hat, sag ihn lieber selbst. Drei klare Optionen schlagen eine Preisliste mit zehn Zeilen, weil zu viel Auswahl Leute lähmt statt sie zu überzeugen.
Wenn dein Modell wirklich individuell ist, etwa bei Personal Training oder Reha, kannst du statt fixer Preise eine ehrliche Spanne und einen klaren nächsten Schritt zeigen, ein kostenloses Erstgespräch zum Beispiel. Wichtig ist nur, dass niemand die Seite verlässt, ohne eine Idee zu haben, was es kostet.
Trainer-Team und Stimmung, nicht nur Logos
Ein Studio kauft man nicht wegen der Geräteliste, sondern wegen der Menschen und der Stimmung. Niemand entscheidet sich für ein Yogastudio, weil dort fünf Matten mehr liegen. Man entscheidet sich, weil man das Gefühl hat, dort gut aufgehoben zu sein. Und dieses Gefühl entsteht über die Trainer.
Deshalb gehört ein echtes Trainer-Team auf die Seite: Foto, Name, ein, zwei Sätze, wofür diese Person steht. Nicht der gestellte Stockfoto-Look, sondern eure Leute, in eurem Raum. Genauso ein paar echte Bilder vom Studio, vom Kurs, von der Atmosphäre. Eigene Fotos schlagen Stockbilder hier um Längen, weil sie zeigen, wie es bei euch wirklich aussieht und sich anfühlt. Wer die Stimmung schon auf der Website spürt, kommt mit einem ganz anderen Vertrauen zum Probetraining.
Warum eine eigene Seite mehr ist als Instagram
Viele Studios sagen mir: „Wir machen alles über Instagram, das läuft gut." Und ja, Instagram ist stark für die Bindung der Leute, die dich schon kennen. Aber als alleinige Online-Präsenz hat es drei harte Grenzen.
Erstens: Instagram erreicht vor allem, wer dir schon folgt, und der Algorithmus entscheidet, wer was sieht. Zweitens: Wer bei Google nach „Yoga Friedrichshafen" oder „Fitnessstudio in der Nähe" sucht, und so suchen die meisten neuen Interessenten, findet keinen Instagram-Feed, sondern Websites. Drittens: Der Account gehört nicht dir. Ändert die Plattform die Regeln oder sperrt das Konto, ist deine Reichweite weg, und du hast keine Adresse mehr, auf die du Leute schicken kannst.
Eine eigene Seite löst genau das. Sie wird bei Google gefunden, sie zeigt Kursplan, Tarife und Buchung an einer festen Stelle, und sie gehört dir. Instagram ist dann der Kanal, über den du Aufmerksamkeit erzeugst, deine Website ist der Ort, an dem aus Aufmerksamkeit eine Buchung wird. Das eine ersetzt das andere nicht, sie arbeiten zusammen.
Instagram bringt Aufmerksamkeit. Deine Website verwandelt sie in ein gebuchtes Probetraining.
Was eine Fitness- oder Yoga-Website kostet
Jetzt zu den Zahlen, ehrlich und ohne Sternchen. Welche Größenordnung für dich passt, hängt vor allem davon ab, wie viel buchbar sein soll und wie viele Bereiche du brauchst.
Eine Seite, sauber und mobil. Kursplan, Tarife, Trainer und eine Buchung fürs Probetraining. Für kleine Studios, die online gefunden werden und sofort Termine annehmen wollen. Ein guter Einstieg, der mitwachsen kann.
Mehrere Bereiche: Kurse, Trainer-Team, Tarife, News und eine ausgebaute Buchung für Probetraining, Kurse und Workshops. Die Größe, in der die meisten Studios landen, weil sie ein paar Jahre trägt.
Willst du nur ein einzelnes Angebot bewerben, etwa eine Yoga-Challenge oder einen Anfängerkurs mit eigener Anmeldeseite, reicht oft eine Landing Page für 800 bis 2.200 €. Was den Preis innerhalb der Spannen bewegt, sind vor allem drei Dinge: wie viele Bereiche die Seite hat, wie viel online buchbar und bezahlbar sein soll, und wie viel Inhalt du selbst lieferst. Wer Texte und echte Fotos schon hat, zahlt spürbar weniger. Dieselben Preise findest du transparent auf meiner Seite Preise, damit du sie vergleichen kannst.
Dazu kommen laufende Kosten, an die im ersten Moment niemand denkt. Hosting liegt bei rund 5 bis 10 € im Monat, also 60 bis 120 € im Jahr, die Domain ist dabei meist enthalten. Wenn du Kursplan und Tarife selbst pflegst, bleibt es bei diesen Kosten. Eine Buchung über die eigene Seite kostet dich keine Provision pro Anmeldung, anders als bei Portalen, die pro vermitteltem Kunden kassieren.
Häufige Fehler, die du vermeiden kannst
In den Gesprächen mit Studios sehe ich immer wieder die gleichen Stolperfallen. Die gute Nachricht: Jede einzelne davon lässt sich vorher vermeiden.
- Veralteter Kursplan. Der häufigste Fehler. Ein PDF aus dem letzten Quartal verliert dir Vertrauen und Leute. Der Plan muss selbst und schnell änderbar sein.
- Keine Online-Buchung. Wer nur anrufen kann, verliert alle, die abends auf dem Sofa entscheiden. Ein Buchungs-Button gehört dazu.
- Preise versteckt. Wer Tarife nicht zeigt, verliert die Interessenten, die sich nicht zu fragen trauen. Klare Tarife schaffen Vertrauen.
- Nur Stockfotos. Generische Bilder zeigen nicht eure Stimmung. Echte Fotos vom Team und vom Raum überzeugen deutlich mehr.
- Auf dem Handy kaputt. Fast alle schauen vom Smartphone. Eine Seite, die dort bricht, verliert genau die Leute, die du gewinnen willst.
- Nur Instagram. Wer keine eigene Seite hat, wird bei Google nicht gefunden und ist von einer Plattform abhängig, die ihm nicht gehört.
Zum Schluss
Eine Fitness- oder Yoga-Website kostet 2026 als Onepager 500 bis 1.000 € und als Studio-Website 1.500 bis 3.500 €, eine reine Landing Page für ein einzelnes Angebot 800 bis 2.200 €, dazu 60 bis 120 € Hosting im Jahr. Worauf es ankommt, ist weniger der Preis als die Frage, ob du den Kursplan selbst aktuell hältst, ob Interessenten sofort ein Probetraining buchen können und ob die Seite auf dem Handy funktioniert.
Wenn du gerade überlegst, ob sich das für dein Studio lohnt: Schreib mir in zwei Sätzen, was du anbietest und was die Seite leisten soll. Du bekommst eine ehrliche Einschätzung und ein Angebot zum Festpreis. Ohne Pitch, ohne Verpflichtung.
Häufige Fragen
Was kostet eine Fitness- oder Yoga-Website?
Ein Onepager mit Kursplan, Tarifen und Buchung liegt bei 500 bis 1.000 €. Eine ausgebaute Studio-Website mit mehreren Bereichen wie Kursen, Trainer-Team, Preisen und News kostet meist 1.500 bis 3.500 €. Eine reine Landing Page für ein einzelnes Angebot, etwa eine Yoga-Challenge, liegt bei 800 bis 2.200 €. Dazu kommen rund 60 bis 120 € Hosting im Jahr. Die gleichen Preise findest du auf der Seite Preise.
Können wir den Kursplan selbst aktuell halten?
Ja. Der Kursplan, neue Kurse und Vertretungen sollen ohne Technikwissen selbst änderbar sein. Dafür gehört ein einfaches Redaktionssystem und eine kurze Einweisung dazu. Sinnvoll ist, dass mindestens zwei Personen im Studio das übernehmen können, damit die Seite nicht stillsteht, wenn eine Person mal keine Zeit hat. Wer lieber abgibt, schickt die Änderungen über ein kleines Pflegepaket.
Wie können Interessenten ein Probetraining online buchen?
Über eine Online-Buchung wie rabouz-termin wählen Interessenten einen freien Termin und buchen direkt, ohne Anruf und ohne Provision. Die Buchung landet sauber bei dir, nicht bei einem Portal das pro Anmeldung kassiert. So verlierst du keine Anfrage, die abends um zehn auf dem Sofa entsteht.
Reicht nicht einfach Instagram für ein Studio?
Instagram erreicht vor allem, wer dir schon folgt, und der Algorithmus entscheidet, wer was sieht. Wer bei Google nach Yoga oder Fitness in deinem Ort sucht, findet keinen Instagram-Feed, sondern Websites. Eine eigene Seite zeigt Kursplan, Preise und Buchung an einer festen Stelle, gehört dir und kann dir niemand abdrehen. Instagram ergänzt das, ersetzt es aber nicht.
Deine Studio-Website? Schreib kurz.
Sag mir in zwei Sätzen, was dein Studio anbietet und was die Seite leisten soll, Kursplan, Buchung, Tarife. Du bekommst innerhalb von 24 Stunden eine ehrliche Einschätzung und ein Angebot zum Festpreis. Ohne Pitch, ohne Verpflichtung, direkt mit mir.
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